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Plötzlich stand der Hals schief

Nach einer Nahtoderfahrung im Alter von zwei Jahren und einer Skoliose mit 12 kann Jasmin Dinkel als 18-Jährige plötzlich den Kopf nicht mehr bewegen. Erst Jahre später erhält sie die Diagnose: zervikale Dystonie.
Dieser Artikel wurde von der Verlagsredaktion der CH Regionalmedien AG im Auftrag von Gesundheit Aargau erstellt und ist am 21.12.22 erschienen. Wir freuen uns, dass in diesem Format regelmässig seltenen Krankheiten porträtiert werden.

Lesen Sie das Portrait von Jasmin Dinkel hier

Die Dystonien zählen zu den seltenen Erkrankungen und umfassen mehrere Krankheitsbilder, die eines gemeinsam haben: unwillkürliche und langanhaltende Muskelkontraktionen. Je nach Form und Ausprägung der Dystonie kann dies zu verschiedenen, teilweise auffälligen Körperstellungen führen – wie etwa dem Schiefhals (Torticollis spasticus).
Experten schätzen, dass etwa 40 von 100 000 Menschen unter einer Dystonie leiden. In den meisten Fällen handelt es sich um eine idiopathische (primäre) Dystonie. Das heisst, die genauen Ursachen sind nicht bekannt. Bei einigen Betroffenen gehen die Beschwerden innerhalb der ersten Jahre vollständig zurück. In anderen Fällen nehmen die Beschwerden anfänglich stetig zu, bevor sich das Krankheitsbild stabilisiert. Die Behandlung der Dystonie kann ambulant bei neurologischen Spezialistinnen oder in einem speziellen Zentrum (Bewegungsambulanz) erfolgen.

 

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